FIDLEG

Mitteilung Finanzdienstleistungsgesetz (FIDLEG)

1. Allgemeine informationen: Ziele des Gesetzes

Das Finanzdienstleistungsgesetz ist am 1. Januar 2020 in Kraft getreten und hat Folgendes zum Ziel:
•  Stärkung des Anlegerschutzes;
•  Festlegung von Verhaltensregeln in Bezug auf das Angebot von Finanzinstrumenten und die Erbringung von Finanzdienstleistungen;
•  Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen zwischen den Finanzdienstleistern.

2. Anwendungsbereich und Identifizierung des Finanzdienstleisters

Das FIDLEG, das für die meisten seiner Bestimmungen eine Übergangsfrist zum 1. Januar 2022 vorsieht, gilt für alle professionellen Finanzdienstleister («FDL»), zu denen auch Banken sowie Emittenten und Anbieter von Finanzinstrumenten in der Schweiz gehören.

In diesem Zusammenhang unterliegt auch die CBH Compagnie Bancaire Helvétique SA («CBH» oder die «Bank») dem FIDLEG. Die Adresse des Hauptsitzes der Bank ist:

CBH Compagnie Bancaire Helvétique SA
Boulevard Emile-Jaques-Dalcroze 7
1204 Genève

CBH ist als Bank und Wertpapierhaus ordnungsgemäss zugelassen und unterliegt der Aufsicht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA – Laupenstrasse 27, 3003 Bern). Darüber hinaus ist CBH insbesondere Mitglied der Schweizerischen Bankiervereinigung und der Einlagensicherung der Schweizer Banken und Wertpapierhäuser.

CBH ist eine unabhängige, familiengeführte Privatbank und konzentriert sich auf das Vermögensverwaltungsgeschäft für private und institutionelle Kunden. CBH bietet damit Dienstleistungen in den Bereichen Wealth Management und Asset Management sowie Family Office-Lösungen an.

Das FIDLEG gilt somit für CBH, wenn sie folgende Finanzdienstleistungen erbringt:
•  Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten,
•  Entgegennahme und Übermittlung von Aufträgen über Finanzinstrumente,
•  Wealth Management,
•  Anlageberatung,
•  die Gewährung von Krediten für Geschäfte mit Finanzinstrumenten.

3. Kundeneinstufung

Das FIDLEG sieht vor, dass Institute, die der Bank unterstellt sind, ihre Kunden in eine der folgenden drei Kategorien einteilen: «Privatkunden», «Geschäftskunden», «institutionelle »Kunden.

Klassifizierung

Bedeutung

Privatekunden

• Kunden, die weder Fachleute noch institutionelle Anleger sind
• Geniessen den grössten und weitestgehenden Schutz
• Detaillierte Informationen zu Privatkunden
• Beschränkter Zugang zu bestimmten Finanzdienstleistungen und
-instrumenten
• Keine Einstufung als «qualifizierte Anleger» im Sinne des Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG); die Unterzeichnung eines Verwaltungsmandats oder eines Beratungsmandats zugunsten der Bank führt jedoch automatisch zur Einstufung als qualifizierter Anleger

Geschäftskunden

• Geschäftskunden sind nach Einschätzung der Bank in der Lage, fundierte Anlageentscheidungen zu treffen
• Bewerten die Risiken und den Umfang ihrer Anlagen anhand ihres Wissens und ihrer Erfahrung
• Können die Risiken und Folgen ihrer Anlageentscheidungen finanziell tragen
• Eingeschränkter Schutz
• Werden im Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) als «qualifizierte Anleger» eingestuft

Institutionelle Kunden

• Verfügen über Kenntnisse und Erfahrungen, die mit denen von Finanzdienstleistern vergleichbar sind
• Keine Anwendung der Verhaltensregeln des FIDLEG
• Darunter fallen insbesondere Zentralbanken, Versicherungsgesellschaften und alle einer Aufsicht unterstehenden Finanzintermediäre im In- oder Ausland
• Werden im Bundesgesetz über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) als «qualifizierte Anleger» eingestuft

Kunden sind von Amts wegen in einer dieser 3 Kundenkategorien eingestuft, können aber eine Änderung der Klassifizierung beantragen (Opting-in / Opting-out, siehe nächster Punkt 4):

Privatkunden

Geschäftskunden

Institutionnelle Kunden

Nicht-Geschäftskunden oder nicht-institutionelle Kunden, einschliesslich Geschäftskunden, die ein Opting-in vorgenommen haben

• Öffentlich-rechtliche Einrichtungen mit professioneller Tresorerie
• Grosse Unternehmen
• Vorsorgeeinrichtungen
• Unternehmen mit professioneller Tresorerie
• Private Investmentgesellschaften mit professioneller Tresorerie für vermögende Kunden
• Privatkunden, die die Kriterien der FIDLEG erfüllen und ein Opting-out vorgenommen haben
• Institutionelle Kunden, die ein Opting-in vorgenommen haben

• Finanzintermediäre
• Versicherungsunternehmen
• Einer Aufsicht unterstehende, ausländische Kunden
• Zentralbanken
• Nationale und supranationale Einrichtungen des öffentlichen Rechts mit professioneller Tresorerie
• Professionelle Kunden, die Opting-out vorgenommen haben

4. Änderung der Einstufung

Das FIDLEG sieht auf schriftliche Anfrage des Kunden und unter der Voraussetzung, dass die Anforderungen erfüllt sind, Möglichkeiten zur Änderung der Einstufung vor.

4.1 Änderung in eine Einstufung, die einen geringeren Schutz gewährt (Opting-out)

Ein Privatkunde kann in den folgenden Fällen als «Geschäftskunde» gelten:
•  Der Kunde verfügt (1) über ein Vermögen von mindestens CHF 500’000 und (2) aufgrund seiner persönlichen Ausbildung, seiner beruflichen Erfahrung oder einer vergleichbaren Erfahrung im Finanzsektor über die notwendigen Kenntnisse, um die Risiken von Anlagen zu verstehen.
oder
•  Der Kunde verfügt über ein Vermögen von mindestens CHF 2 Mio.

Von den oben genannten Beträgen ausgenommen sind Direktanlagen in Immobilien, Ansprüche aus Sozialversicherungen sowie Guthaben der beruflichen Vorsorge.

Folgende Kunden können als «institutionelle» Kunden eingestuft werden:
•  Schweizer oder ausländische kollektive Kapitalanlagen (oder deren Verwaltungsgesellschaften), die keiner Aufsicht unterliegen
•  Unternehmen, Vorsorgeeinrichtungen und andere der beruflichen Vorsorge dienende Träger, sofern sie über eine professionelle Tresorerie verfügen.

4.2 Änderung in eine Einstufung, die einen erweiterten Schutz gewährt (Opting-in)

•  Ein «Geschäftskunde »kann verlangen, wie ein «Privatkunde» behandelt zu werden.
•  Ein «institutioneller» Kunde kann verlangen, wie ein «Geschäftskunde» behandelt zu werden.

5. Verhaltensregeln

Verhaltensregeln sind ein wichtiger Bestandteil des Anlegerschutzes. Aus diesem Grund verpflichtet die FIDLEG die FDL, bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen für «Privat-» und «Geschäftskunden» die Aufsichtspflichten zu erfüllen. Diese Verhaltensregeln gelten daher nicht für «institutionelle» Kunden.

5.1 Informationspflicht

Um dieser Informationspflicht nachzukommen, stellen die FDL ihren Kunden (i) Informationen über den FDL (z. B. eine Informationsbroschüre mit Namen, Anschrift, Tätigkeitsbereich usw.) und (ii) Informationen über Finanzdienstleistungen zur Verfügung, die der FDL erbringen kann.

Alle diese Informationen zur CBH sind unten unter den Abschnitten 7, 8 und 9 zu finden. Die Bank stellt den Kunden auch ihre Präsentationsbroschüre zur Verfügung. Darüber hinaus sind alle relevanten Informationen auch auf der CBH-Website verfügbar.

Darüber hinaus informieren die FDL ihre Kunden über Finanzdienstleistungen, Kosten, Produkte und Risiken. Insbesondere werden die Kunden über (i) die Finanzdienstleistung, die Gegenstand der individuellen Empfehlung ist, und die damit verbundenen Risiken und Kosten (ii) über die wirtschaftlichen Beziehungen des FDL zu Dritten im Hinblick auf die betreffende Finanzdienstleistung und (iii) über das für die Auswahl der Finanzinstrumente durch den FDL berücksichtigte Marktangebot informiert.

Darüber hinaus wird den «Privatkunden» ein Basisinformationsblatt («BIB») über Finanzinstrumente zur Verfügung gestellt, wenn der Erwerb im Rahmen eines Vermögensverwaltungsmandats erfolgt. Im Rahmen individueller Empfehlungen bietet das BIB den Kunden Informationen über die Merkmale, Risiken und Kosten des betreffenden Finanzinstruments, was einen leichteren Vergleich zwischen den verschiedenen Finanzinstrumenten ermöglicht.

Erfolgt die Beratung oder die Empfehlung nicht im persönlichen Gespräch vor Ort, so kann das BIB nach Abschluss der Transaktion den Kunden zur Verfügung gestellt werden, sofern sie dem zuvor zugestimmt haben.

5.2 Angemessenheit und Eignung der Finanzdienstleistungen

Die Verpflichtung des FDL, die Angemessenheit und Eignung der Finanzdienstleistungen für seine Kunden zu überprüfen, variiert je nach den Finanzdienstleistungen, die den Kunden angeboten werden:

Finanzdienstleistungen

Prüfung

Anlageberatung im Zusammenhang mit Einzelgeschäften ohne Berücksichtigung des gesamten Kundenportfolios

• der FDL erkundigt sich über die Kenntnisse und die Erfahrung des Kunden
• der FDL prüft, ob die Finanzinstrumente geeignet sind, bevor sie dem Kunden empfohlen werden

Vermögensverwaltungs- oder Anlageberatungsleistungen unter Berücksichtigung des gesamten Kundenportfolios

• der FDL erkundigt sich über die finanzielle Situation und die Anlageziele des Kunden
• der FDL informiert sich auch über die Kenntnisse und Erfahrungen des Kunden in Bezug auf die Finanzdienstleistung

Dienstleistungen, die auf die Ausführung oder Übermittlung von Kundenaufträgen beschränkt sind

• die FDL darf weder die Angemessenheit noch die Eignung der Transaktion überprüfen
• der FDL informiert den Kunden jedoch über das Fehlen einer Überprüfung der Angemessenheit oder Eignung der Transaktion

Ist es aufgrund Informationen seitens des Kunden nicht möglich, die Angemessenheit oder Eignung zu beurteilen, teilt der FDL dies dem Kunden vor der Erbringung der Finanzdienstleistung mit.

Stellt der FDL fest, dass ein Finanzinstrument für einen Kunden nicht angemessen oder geeignet ist, wird der FDL dem Kunden vor der Erbringung der Finanzdienstleistung davon abraten.

Bei mehreren Kontoinhabern oder wirtschaftlich Berechtigten:
•  die Elemente, die die Überprüfung der Kenntnisse und der Erfahrung ermöglichen, beziehen sich grundsätzlich auf die Kontoinhaber oder wirtschaftlich Berechtigten der Kundenbeziehung. In bestimmten Situationen können andere Personen, wie z. B. ein Vertreter (auf Wunsch des Kunden), oder die von einer operativen Gesellschaft autorisierten Personen berücksichtigt werden;
•  bei der Überprüfung der Angemessenheit ist stets die Gesamtsituation der Inhaber oder der wirtschaftlich Berechtigten der Kundenbeziehung zugrunde zu legen. Um somit das höchste Schutzniveau gemäss dem FIDLEG zu gewährleisten, werden die wirtschaftlich Berechtigten in die Kategorie eingestuft, die das höchste Schutzniveau gewährleistet (wird zum Beispiel ein Konto von einem privaten Kontoinhaber und einem geschäftlichen Kontoinhaber gemeinsam eröffnet, gilt die Einstufung als «Privatkunde»).

5.3 Dokumentation und Rechenschaft

Die Dokumentations- und Rechenschaftspflicht bedeutet, dass der FDL:
1. die folgenden Elemente dokumentiert:
•  die vereinbarten und den Kunden erbrachten Finanzdienstleistungen sowie die von den Kunden übermittelten Informationen, auf die sich die FDL bei der Vereinbarung und Erbringung der Finanzdienstleistung stützen
•  die Tatsache, dass der FDL vor der Erbringung der Finanzdienstleistung keine Angemessenheits- oder Eignungsprüfung vorgenommen hat
•  die Bedürfnisse des Kunden und die zugrunde liegenden Gründe für jede Empfehlung im Rahmen der Anlageberatung

2. auf Kundenwunsch folgende Angaben machen und Rechenschaft darüber ablegen muss:
•  die vereinbarten und erbrachten Finanzdienstleistungen sowie deren Kosten
•  die Zusammensetzung, Bewertung und Entwicklung der Kundenportfolios
•  die Dokumentation zu Punkt 1.

5.4 Transparenz und Sorgfalt bei Kundenaufträgen

Die Verpflichtung der FDL, in Bezug auf Kundenaufträge transparent und sorgfältig vorzugehen, bedeutet, dass FDL:
•  die Grundsätze von Treu und Glauben und Gleichbehandlung anwenden;
•  Kundenaufträge optimal ausführen, indem sie das bestmögliche Ergebnis in Bezug auf Kosten, Schnelligkeit und Qualität bei der Ausführung von Kundenaufträgen gewährleisten und dabei den Preis des Finanzinstruments und die mit der Auftragsausführung verbundenen Kosten berücksichtigen;
•  Finanzinstrumente aus Kundenportfolios nur dann als Gegenpartei verleihen oder als Vermittler übertragen, wenn sie von den Kunden dazu im Voraus ausdrücklich autorisiert wurden.

6. Schlichtungsorgan

CBH legt grossen Wert auf die Kundenzufriedenheit. Wenn CBH jedoch die Erwartungen seiner Kunden nicht erfüllt, steht sie zur Verfügung, um eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Sollten die Kunden trotz der Gespräche mit CBH die Lösungen als nicht zufriedenstellend erachten, haben sie die Möglichkeit, sich an den Schweizerischen Bankenombudsman zu wenden:

Schweizerische Bankenombudsman
Bahnhofplatz 9
Postfach
8021 Zürich
Schweiz

Dieses Organ, das neutral und kostengünstig, ggf. sogar kostenlos ist, wird die Forderung nach Schlichtung und die Situation dann fair und unparteiisch prüfen.

Informationen zum Verfahren für Schlichtungsanträge sind auf der Website des Ombudsman verfügbar und können von den Verwaltern eingeholt werden.

7. Informationen über Finanzdienstleistungen

Wie unter Punkt 2 dargelegt, bietet die Bank Dienstleistungen in den Bereichen Wealth Management, Asset Management und Family Office-Lösungen an. Dazu zählt insbesondere:
•  Die Vermögensverwaltung, die auf einem Vermögensverwaltungsmandat beruht, mit dem der Kunde der Bank sein Vermögen zur Verwaltung durch die Bank anvertraut, wobei die Art der Verwaltung davon abhängig ist, welches Risikoprofil für den Kunden erstellt wird und welches Risikoprofil für das Portfolio gewählt wird. Im Rahmen des Vermögensverwaltungsmandats trifft die Bank die Anlageentscheidungen.
•  Die Anlageberatung, die von der Bank im Rahmen eines Anlageberatungsvertrages erbracht wird. Die Bank empfiehlt dem Kunden ein oder mehrere Finanzinstrumente unter Berücksichtigung des gesamten Portfolios des Kunden entsprechend dem Risikoprofil des Kunden und dem gewählten Risikoprofil für das Portfolio. Im Rahmen der Anlageberatung obliegt die Anlageentscheidung und damit die Entscheidung, ob den Anlageempfehlungen der Bank Folge geleistet wird, ausschliesslich dem Kunden.
•  Die reine Ausführung von Aufträgen («Execution-Only») bedeutet, dass der Kunde einen Kauf- oder Verkaufsauftrag erteilt und die Bank diesen ausführt.

Im Rahmen der Erbringung ihrer Finanzdienstleistungen informiert die Bank ihre Kunden über die damit verbundenen Kosten. Die Information des Kunden über die Kosten und Gebühren erfolgt zum Zeitpunkt der Kontoeröffnung, durch Übergabe der Tarifbroschüre und während der Geschäftsbeziehung durch jede formalisierte Entscheidung über die Anwendung einer bestimmten Preisgestaltung.

Darüber hinaus können zusätzliche Informationen zu den mit einem Finanzinstrument verbundenen Kosten im Basisinformationsblatt (BIB) oder im Prospekt enthalten sein, sofern diese Unterlagen für die betreffende Art von Finanzinstrumenten vorliegen.

In jedem Fall sind die tatsächlichen Kosten und Kosten in Verbindung mit den Transaktionen auf den entsprechenden Vordrucken angegeben.

8. Allgemeine Risiken in Verbindung mit Finanzinstrumenten

Der Handel mit und das Halten von Finanzinstrumenten bieten Chancen und sind mit finanziellen Risiken verbunden. Die Kunden müssen die Risiken verstehen, die mit den verschiedenen gewünschten und genutzten Instrumenten verbunden sind. Zu diesem Zweck stellt die Bank ihren Kunden die Broschüre «Risiken im Handel mit Finanzinstrumenten» der SBVg zur Verfügung.

Diese Broschüre wird den Kunden bei der Kontoeröffnung zur Verfügung gestellt und ist auch auf der Swissbanking Website erhältlich. Kunden können sich bei Fragen diesbezüglich auch an ihren Verwalter wenden.

9. Interessenkonflikte

Der Interessenkonflikt ist eine Situation, in der entgegengesetzte Interessen aufeinander treffen. Dies ist der Fall, wenn die Interessen der Kunden, der Bank, ihrer Mitarbeiter oder ihrer anderen Vermittler einander entgegenstehen. Nachfolgend einige Beispiele, bei denen Interessenkonflikte entstehen können:
•  Im Rahmen des Handels mit Finanzinstrumenten können die eigenen Interessen der Bank (Gewinne) im Widerspruch zu den Interessen ihrer Kunden entstehen;
•  Wenn die Bank Vergütungen von Dritten erhält, mit denen sie wirtschaftliche Beziehungen unterhält;
•  Aufgrund der Tatsache, dass die Bank Mitarbeiter nach ihrer Leistung sowie Vermittler (sofern dies zulässig ist) vergütet.

Damit diese möglichen Interessenkonflikte nicht zu einer finanziellen Benachteiligung der Kunden führen, hat die Bank Massnahmen ergriffen, um diese Konflikte zu verhindern und zu bewältigen, darunter:
•  Festlegung organisatorischer Vorschriften und Verfahren zum Schutz der Interessen der Kunden (einschliesslich Massnahmen zur Einrichtung von Informationsbarrieren, zur Trennung der Verantwortlichkeiten, zur Berichterstattung, zur Überwachung von Transaktionen usw.);
•  Die Information der Kunden darüber, dass die Bank Anlagefondsmanager sein kann und sie in diesem Zusammenhang eine Verwaltungsprovision erheben kann;
•  Die Benachrichtigung der Kunden über die von Dritten, mit denen die Bank wirtschaftliche Beziehungen unterhält, erhaltenen Vergütungsspannen; diese Leistungen oder Vergütungen können mit den Produkten in Zusammenhang stehen, die auf Wunsch der Kunden gehalten, geliefert oder gekauft werden;
•  Die Benachrichtigung der Kunden, deren Beziehungen über Dritte als Vermittler aufgebaut wurden, über die von der Bank an diese Dritten gezahlten Vergütungen oder Provisionen; darüber hinaus kann die Bank, wenn die betroffenen Kunden Dienstleistungen von einem unabhängigen Finanzberater oder einem externen Vermögensverwalter erhalten und die Bank zur Verwahrung und zur Ausführung von Transaktionen auf dem Markt nutzen, einen Teil der Einnahmen aus dieser Beziehung an den betreffenden Vermittler auszahlen.

CBH hält sich jederzeit an die Grundsätze seiner Strategie zur Vermeidung, Bewältigung und Minderung von Interessenkonflikten.

10. Sonstige Hinweise

Diese Hinweise richten sich ausschliesslich an die Kunden der CBH Compagnie Bancaire Helvétique SA.

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, alle weiteren Bedingungen und alle Verträge mit CBH gelten und bleiben in Kraft.

Trotz aller Sorgfalt bei der Erstellung und Prüfung dieses Informationsblatts kann CBH nicht für die Angemessenheit, Zuverlässigkeit, Vollständigkeit und Richtigkeit ihres Inhalts verantwortlich gemacht werden, sofern einige der Informationen, die über dieses Informationsblatt zur Verfügung gestellt wurden, seit dessen Übergabe an die Kunden geändert worden sind.